Collage von Hanfblatt und Zeitungen in der CBD steht

CBD ‒ Was ist das überhaupt?

CBD ‒ was ist das und wie wirkt es?

CBD (Cannabidiol) ist ein Inhaltsstoff der Cannabispflanze ‒ ein pflanzliches “Cannabinoid” – ein Phytocannabinoid. Ein Cannabinoid wiederum ist eine chemische Substanz, die im Nervensystem an Cannabinoid-Rezeptoren andocken kann. Alle Säugetiere, Fische und Weichtiere produzieren von Natur aus körpereigene Cannabinoide, die den Phytocannabinoiden strukturell sehr ähnlich sind. Unsere körpereigenen Cannabinoide sind Teil des Endocannabinoid-Systems. Dieses ist an unserem Gesundheitserhalt, an gewissen Genesungsprozessen und folglich auch an unserer Gemütslage beteiligt. Durch die Entdeckung dieses körpereigenen Systems hat sich das Verständnis der Wissenschaft von CBD und anderer Phytocannabinoide enorm erweitert und weiterführende Forschung angeregt. Was genau ist die Grundlage dessen? Wir versuchen, das mal bildlich zu erklären.

Das menschliche Nervensystem durchzieht den ganzen Körper des Menschen. Da die Aufgabe des Nervensystems ist, eine Art “Rohrpost” für alle Arbeitsgruppen des menschlichen Körpers zu liefern, ist es auch an einem Großteil der im Körper ablaufenden Prozesse beteiligt. Diese “Rohrpost” funktioniert als ein kompliziertes System von “Rohren” (Nervenzellen). Eine Information wird bspw. in einer Herzmuskelzelle verfasst und dann Richtung Gehirn losgeschickt. Damit sie ankommen kann, muss die Information von “Rohr” zu “Rohr” weitergegeben werden. Da es sich allerdings nicht um eine Notiz auf einem Blatt Papier handelt, ist der Weg der Übertragung komplex. Viele Prozesse wirken an der Signalübertragung mit. Einer davon ist die Informationsübertragung mittels Transmitter. Transmitter sind chemische Substanzen, wie u. a. Cannabinoide es sind, die in unserem Beispiel der “Rohrpost” die Information von einem Rohr zum Nächsten weitergeben. Das geschieht, indem Transmitter sich nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip in den einzig für sie geeigneten Rezeptor einfügen. Damit wird eine Reihe weiterer chemischer Prozesse verursacht, die in der Informationsweiterleitung durch das nächste “Rohr” der “Rohrpost” resultieren. Es gibt viele verschiedene Transmitter und viele verschiedene Rezeptoren. Durch Einwirken auf Eigenschaften oder Verfügbarkeit von Transmittern und Rezeptoren an “Rohrübergängen”, kann die Weiterleitung von Informationen verstärkt oder geschwächt werden.

Das Endocannabinoidsystem ist der Teil des menschlichen Nervensystems, in dem Cannabinoide als Signalüberträger wirken. Dabei werden Cannabinoide je nach Ursprung in körpereigene, pflanzliche und synthetische Cannabinoide unterschieden. CBD ist ein pflanzliches Cannabinoid, da es aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Um zu verstehen, wie Cannabinoide im menschlichen Körper wirken, ist es aufschlussreich, die Funktion des Endocannabinoidsystems nachzuvollziehen.

Das Endocannabinoid-System besteht aus drei Teilen: den Cannabinoid-Rezeptoren, den körpereigenen Cannabinoiden mit Signalfunktion sowie aus Enzymen, die für die Synthese und den Abbau von Endocannabinoiden verantwortlich sind.

Der Einfluss des Endocannabinoidsystems schlägt sich auf viele Bereiche der Körperfunktion nieder: u. a. Schmerzhemmung, Gedächtnisleistung, Bewegung, Zellwachstum und Nahrungsaufnahme.

Die zentrale Aufgabe des Endocannabinoidsystems ist es, die Aktivität anderer Botenstoffe im Körper zu beeinflussen und auf ein ausgeglichenes Niveau zu regulieren. Ermöglicht wird dies über die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2.

Die CB1-Rezeptoren befinden sich vorwiegend im zentralen Nervensystem. Sie zählen zu den zuständigen Rezeptoren für geistige Leistungsfähigkeit, Motorik und Schmerzwahrnehmung. Die CB2-Rezeptoren befinden sich in Zellen des Immun-, des Verdauungs- und des Fortpflanzungssystems. Es wird vermutet, dass CB2-Rezeptoren eine bedeutende Rolle bei der Regulation und Modulation des Immunsystems spielen. Die Existenz eines oder mehrerer weiterer Cannabinoidrezeptor-Typen wird vermutet.

Während CB1-Rezeptoren im zentralen Nervensystem konzentriert sind, kommen CB2-Rezeptoren gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt vor. Die ebenfalls im ECS beteiligten Enzyme sind für die optimale Zusammensetzung verantwortlich, wodurch ein korrektes Zusammenspiel gewährleistet wird.

Es handelt sich also um ein internes System, welches bestimmte Funktionen im Körper reguliert. Dazu gehören unter anderem wichtige Funktionen wie Emotionen, Erholung und Schmerzempfinden. Um dies besser zu verstehen, sollten wir die beiden “Schlüssel” des Endocannabinoid-Systems ein wenig genauer betrachten:

CB1-Rezeptoren

Die CB1-Rezeptoren wurden 1990 entdeckt und befinden sich hauptsächlich im Kleinhirn. Weitere Rezeptoren sind aber auch in der Muskulatur, dem Magen-Darm-Trakt und im Fettgewerbe anzutreffen und haben Einfluss auf die Motorik und die Durchblutung. Weitere Funktionen von CB1-Rezeptoren sind die Verarbeitung unseres Gedächtnisses, die Regulierung von Schmerzempfinden und das Empfinden von Freude und Euphorie.

CB2-Rezeptoren

CB2 wurden etwas später, erst 1993, entdeckt und sind über den gesamten Körper verteilt. Sie befinden sich im Immunsystem, den weißen Blutkörperchen, aber auch im Gehirn, wobei ihre Anzahl dort deutlich geringer als die der CB1-Rezeptoren ist. Wissenschaftler bringen CB2-Rezeptoren mit der Regulation des Immunsystems in Zusammenhang. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich durch die Aktivierung von CB2-Rezeptoren der Krankheitsverlauf bei neurologischen Erkrankungen positiv beeinflussen lässt.

Überblick: Welche Cannabinoide gibt es? Was sind Terpene?

Welche Cannabinoide gibt es?

CBD (Cannabidiol) ist ein Inhaltsstoff der Cannabispflanze ‒ ein “Cannabinoid”. Ein Cannabinoid wiederum ist eine chemische Substanz, die im Nervensystem an Cannabinoid-Rezeptoren andocken kann. Der Teil des Nervensystems, in dem Cannabinoide wirken, heißt Endocannabinoidsystem. Der Einfluss des Endocannabinoidsystems schlägt sich auf viele Bereiche der Körperfunktion nieder: u. a. Schmerzhemmung, Gedächtnisleistung, Bewegung, Zellwachstum und Nahrungsaufnahme.

Die bekanntesten Cannabinoide sind u. a. THC (Delta-9-Tetrahydrogencannabinol), CBD (Cannabidiol), CBN (Cannabinol), CBG (Cannabigerol) und CBC (Cannabichromen)1. Es folgt ein kurzer Überblick:

CBD (Cannabidiol)

CBD (Cannabidiol) erobert zurzeit die Medizin und Lifestyle-Welt bis in den letzten Winkel. Das lange übersehene Potential von CBD rückt immer mehr ins Rampenlicht der Forschung und der Medien. CBD ist nicht psychoaktiv, wirkt also nicht berauschend.

CBN (Cannabinol)

CBN ist ein relativ unbekanntes Cannabinoid, das selten Erwähnung in der Literatur findet. Es entsteht größtenteils als Metabolit, z. B. wenn THC und Sauerstoff aufeinandertreffen, weswegen ältere Cannabis häufig höheres CBN-Gehalt aufweist.

CBN wirkt leicht psychoaktiv, also auch leicht berauschend. Die Studienlage zu CBN ist rar, aber vorhanden. Die Relevanz von CBN in der Krebs-Therapie wird momentan diskutiert. [Zhong, N. (2020). Cannabinol inhibits proliferation and induces cell cycle arrest and apoptosis in glioblastoma, hepatocellular carcinoma and breast cancer cells. University of Lethbridge (Canada).] CBN könnte u. a. Schmerzen lindern, Brechreiz hemmen und beruhigen. Auch Hinweise auf eine antibakterielle, neuroprotektive, appetitanregende und entzündungshemmende Wirkung von CBN liegen vor.

CBG (Cannabigerol)

Auch Cannabigerol ist weniger bekannt als das Star-Cannabinoid CBD. CBG kommt in allen Cannabispflanzen vor, ist allerding meist in geringer Konzentration vorhanden, da es sich schnell in andere Cannabinoide umwandelt. CBG hat keine psychoaktive bzw. berauschende Wirkung.

Unsere Literaturrecherche fand zu CBG seit 2017 etwa 2100 Studien. Die meisten dieser Studien sind Tierstudien und somit sind die Ergebnisse nur bedingt auf den Menschen übertragbar. Es gibt jedoch viele Hinweise auf die therapeutische Potenz von CBG bei u. a. bei entzündlichen Darmerkrankungen (Kienzl, Storr & Schicho, 2020), Karies (Aqawi, Sionov, et al., 2021) und Krebs (Lah, Novak, et al, 2021). Aufrufe zu Forschung an menschlichen Versuchspersonen sind das Fazit solcher Studien.

CBG kann nach Erkenntnissen von [Aqawi, Sionov, Gallily, Friedman und Steinberg] antibakteriell, entzündungshemmend und neuroprotektiv wirken. [(2021). Anti-Bacterial Properties of Cannabigerol Toward Streptococcus mutans. Frontiers in Microbiology, 12, 922.]

CBC (Cannabichromen)

Zu Cannabichromen und dessen Wirkung ist wenig bekannt. Auch die Forschung hat dem Cannabinoid bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. CBC liegt häufig und zu höheren Anteilen in Cannabispflanzen vor. Es entsteht aus dem Vorgängercannabinoid CBG. Berauschend wirkt CBC ‒ genau wie CBG ‒ nicht.

CBC wird nachgesagt, eine entzündungshemmende, schmerzstillende und stimmungsaufhellende Wirkung zu haben.

THC (Tetrahydrocannabinol)

THC (Tetrahydrocannabinol) ist der Teil von Cannabis, dem die Stigmatisierung der Pflanze im vorigen Jahrhundert zugrunde lag. Nennenswerte Mengen von THC liegen nur in Cannabis sativa vor, v. a. in den unbefruchteten weiblichen Blüten.

THC wirkt berauschend und fällt deswegen unter das Betäubungsmittelgesetz. Das therapeutische Potential von THC ist bereits etablierter Gegenstand der Forschung. Sowohl pflanzliches THC als auch synthetische Analogika (Dronabinol) sind Bestandteile der Krebstherapie und werden bei gewichtsverlustassoziierten Erkrankungen von AIDS-Patienten eingesetzt. Als Therapeutikum bei Glaukom, Morbus Crohn, Tic-Störungen und vielen weiteren Krankheitsbildern wird THC zurzeit erprobt. THC kann appetitanregend, krampflösend, schmerzstillend und übelkeitslindernd wirken.

Die Cannabispflanze enthält also neben CBD noch über 110 weitere Phytocannabinoide. CBD zeigt zwar den größten medizinischen Nutzen, doch auch andere Inhaltsstoffe der Cannabispflanze haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Zum Teil zeigen sie ähnliche Wirkungen, die allerdings häufig auf unterschiedliche Weise erreicht werden. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Cannabinoide können bestimmte Wirkungen verstärkt werden. Einzelne Cannabinoide sind deutlich besser erforscht als andere. Hier ist in den nächsten Jahren mit einem Zugewinn an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu rechnen.

Was Sind Terpene?

Auch sog. Terpene (oder auch Terpenoide), die sowohl in Cannabis als auch in anderen Pflanzen und vorkommen, begünstigen die Wirkung von Cannabinoiden im Endocannabinoidsystem. Die über 8000 bekannten Terpene sind Substanzen, die aus verschiedensten Pflanzen gewonnen werden. In ihrer chemischen Struktur gehören sie zu den Alkoholen.2 Terpene haben therapeutische Wirkung gezeigt und könnten den Einsatz der Phytocannabinoide womöglich verbessern, indem sie bspw. die Aufnahme von CBD befördern, eventuelle Nebenwirkungen abschwächen, die Verfügbarkeit im Körper regulieren, einzelne Wirkungsmechanismen verstärken oder bakterielle Schutzmechanismen überwinden. Die Interaktion dieser Pflanzenstoffe und die daraus resultierenden Wirkungsweisen werden als Entourage-Effekt bezeichnet.

Die bekanntesten Terpene sind Limonen, Linalool, β-Caryophyllen, Pinen und Myrcen ‒ es folgt ein kurzer Überblick.

Wie wirken Cannabinoide und Terpene?

Limonen

Cannabinoide in Verbindung mit Limonen können eine allgemeine Stimmungsaufhellung fördern. Limonen unterstützt womöglich die Aufnahme anderer Terpene (u.a. von Cannabinoiden) durch die Haut und durch anderes Körpergewebe. Außerdem kann es das Wachstum vieler Pilz- und Bakterienarten hemmen und die gezielte Gewichtsabnahme unterstützen. CBD kann appetithemmend wirken und gewichtsförderndes und herzschädigendes weißes Fett in braunes Fett umwandeln. Braunes Fett verbrennt Kalorien, statt sie (wie weißes Fett) zu speichern. Limonen ist u.a. enthalten in Orange, Zitrone, Limette, Bergamotte, Kümmel, Minze.

Linalool

Cannabinoide in Verbindung mit Linalool haben laut Studien eine verstärkte beruhigende und entspannende Wirkung. Linalool wird seit Jahrhunderten als Schlafmittel eingesetzt. Das Terpen aktiviert die Immunzellen über spezifische Rezeptoren und kann es im Allgemeinen stärken. In Untersuchungen konnte Linalool durch seine potentiell entzündungshemmende Wirkung zur Verlangsamung und Umkehrung der Alzheimer-Krankheit beitragen. Linalool ist u.a. enthalten in Lavendel, Basilikum, Bergamotte.

β-Caryophyllen

β-Caryophyllen ist das einzige bekannte Terpen, welches mit dem Endocannabinoid-System interagiert und auch außerhalb von Cannabis zu finden ist. Es könnte potentiell entzündungshemmende Eigenschaften haben und den Körper vor oxidativem Stress schützen, welcher das Altern beschleunigt und nach Ansicht zahlreicher WissenschaftlerInnen zudem die Entstehung von Krankheiten begünstigt. β-Caryophyllen ist u.a. enthalten in Schwarzem Pfeffer, Lavendel.

Pinen

Cannabinoide in Verbindung mit Pinen könnten eine verstärkte konzentrationsfördernde Wirkung haben. In der traditionellen chinesischen Medizin wurde Pinen als Anti-Krebsmittel eingesetzt. Pinen ist u.a. enthalten in griechischem Bergtee.

Myrcen

Cannabinoide in Verbindung mit Myrcen könnten eine verstärkte beruhigende und entspannende Wirkung haben. Myrcen gilt als pflanzliches Muskelrelaxans und Beruhigungsmittel. Darüber hinaus kann Myrcen den Sättigungsgrad des CB1-Rezeptors erhöhen, wodurch die potentiellen Wirkungen von Cannabinoiden erhöht werden könnten. Myrcen ist u.a. enthalten in Weihrauch.

Quelle:

CBD & THC, was ist der Unterschied?

THC (Tetrahydrocannabinol) ist das bekannteste unter den Cannabinoiden und genießt einen zweifelhaften Ruf. Es berauscht und ist somit der Anteil von Cannabis, der sich von den anderen Cannabinoiden maßgeblich unterscheidet. Nicht zuletzt, weil THC verboten ist, ist es in Deutschland illegal. Doch warum ist THC so derart verpönt, während sich CBD immer mehr allgemeiner Beliebtheit erfreut?

Der wichtigste Unterschied zwischen THC und CBD ist die psychoaktive Wirkung von THC. CBD ist nicht psychoaktiv wirksam und löst demzufolge keinen Rausch aus. Aus diesem Grunde ist CBD auch freiverkäuflich, während der Verkauf von THC untersagt ist. Handelsübliche CBD-Erzeugnisse dürfen den THC-Gehalt von 0,2 Prozent nicht überschreiten, da sie sonst unter das Betäubungsmittelgesetz fallen.

Weiterhin unterscheiden sich THC und CBD in ihren Nebenwirkungen. Ein Beispiel illustrieren Arkell, Vinckenbosch, Kevin, et al. (2020) in ihrer randomisierten Doppelblindstudie. Sie untersuchten den Einfluss von THC-dominantem und CBD-dominantem Cannabis auf die Fahrtauglichkeit. Dabei betrachteten sie Fahrabweichungen in Form von Spurwechsel, Ausweichen und Überkorrektur der Fahrbahn. Die Ergebnisse zeigten, dass die Fahrtauglichkeit der ProbandInnen nach dem Konsum von THC-dominantem Cannabis signifikant abnahm, wogegen zwischen CBD-dominantem Cannabis und Placebo kein Unterschied festgestellt wurde.

Ein praxisbezogener Unterschied zwischen THC und CBD liegt in der legalen Zugänglichkeit der beiden Wirkstoffe. So muss bei THC-haltigen Medikamenten, im Gegensatz zu rein CBD-haltigen Präparaten, zusätzlich zur ärztlichen Verordnung meist eine Genehmigung durch die Krankenkassen vorliegen. Diese wird in einem oftmals wochenlang andauernden Verfahren bei der Krankenkasse eingeholt.

Obwohl sich die Wirkung von THC und CBD auf den menschlichen Körper stark unterscheidet, sind sich die Substanzen chemisch sehr ähnlich. Sie sind sogenannte “Isomere”, bestehen also aus den gleichen Atomen, nur in unterschiedlicher Anordnung.

Welche Darreichungsformen von CBD gibt es?

Wieso haben EU-Nutzhanfsorten unterschiedlich hohe CBD-Gehalte?

Verschiedene Produkte derselben Kategorie weisen unterschiedliche CBD-Gehalte auf. Vornehmlich bei CBD-Blüten finden wir geringe und vergleichsweise sehr hohe CBD-Anteile. Auch einzelne Chargen derselben Sorte variieren in den Cannabinoidwerten. Doch weshalb ist das so?

  1. Das Züchten von Hanf ist eine wirkliche Aufgabe. Die Aufgabe wird genau dann zur Kunst, wenn dieselbe Sorte stabil über Jahre gezüchtet und angebaut werden soll.
  2. Das Verhältnis von THC zu CBD und von CBD zu THC ist nicht beliebig. Demnach spielt der gesetzlich vorgeschriebene THC-Gehalt des Vertriebslandes eine entscheidende Rolle für den CBD-Gehalt. Die unterschiedliche Gesetzeslage innerhalb der EU sorgt also dafür, dass in manchen Ländern (Österreich, Luxemburg) der auf natürlichem Wege erzielbare CBD-Gehalt bei max. 9% liegt, in den meisten Ländern der EU bei max. 6% CBD.
  3. Gute Werte für das Verhältnis THC zu CBD sind bei natürlichem Anbau von EU-Nutzhanf derzeit 1:20 bis 1:30. Das bedeutet, dass maximal der dreißigfache Anteil von CBD zum zugelassenen THC-Grenzwert erzielt werden kann. In Deutschland wären das bei einem Grenzwert von < 0,2% THC ideal gerechnet max. 6% CBD.

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